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Schwadorfer Impressionen

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Schwadorfer Impressionen

Dämmerung

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Schwadorfer Impressionen

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Schwadorfer Impressionen

Abendrot

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Schwadorfer Impressionen

Frühlingserwachen

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Schwadorfer Impressionen

Sommer

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Schwadorfer Impressionen

Sommer

Aktuell

Liebe Schwadorferinnen und Schwadorfer, Vereinsvorstände und Gruppenvertretungen,

aufgrund des breiten Interesses informieren wir zur öffentlichen Auslegung des

Bebauungsplanes 05.10 „östlich Lindenstraße, westlich An der Schallenburg“ wie folgt:

in der Zeit vom 10.05.-bis einschließlich 11.06.2021 können die Pläne mit ergänzenden Unterlagen auf der Homepage der Stadt Brühl www.bruehl.de unter Planen, Bauen & Umwelt. Aktuelle Beteiligungen bzw. unter https://www.o-sp.de/bruehl/beteitigung eingesehen werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit die Unterlagen im Fachbereich Bauen und Umwelt im Rathaus A, Uhlstr. 3, Brühl nur nach telefonischer Terminvereinbarung einzusehen. Terminabsprachen bitte unter 79-5170 oder 79-5150. Die Mitarbeiter des Fachbereichs stehen auch für telefonische Rückfragen 79-5170 oder 79-5150 zur Verfügung.

Während der Auslegungsfrist können die Bürgerinnen und Bürger Anregungen vorbringen per
- Mail
- über das o.g. Beteiligungsportal o-sp.de
- schriftlich oder auch mündlich zur Niederschrift
- nicht fristgerecht abgegebene Stellungsnahmen können nicht berücksichtigt werden.
- Die Stadt Brühl prüft fristgerecht vorgebrachte Anregungen und teilt das Ergebnis nach Abschluss des Verfahrens mit.

Weiterhin wird die Verwaltung wie angekündigt eine Bürgerveranstaltung in Präsenz unter Beachtung der Corona-Schutz VO durchführen am:

- Dienstag den 08.06.2021 um 19.30 Uhr
- im Tanzsportzentrum Brühl, Bonnstr. 200 b, 50321 Brühl.

Bitte beachten Sie, dass für die sichere Durchführung der Veranstaltung eine aufgrund der Raumgröße größere aber dennoch begrenzte Anzahl Personen zugelassen ist.

Daher ist für Ihre Teilnahme eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich!

Anmeldungen sind möglich ab dem 31.05.2021

  1. über das auf bruehl.de hinterlegte Kontaktformular. Beachten Sie im Formular die Informationen zum Anmeldeverfahren und die für die Veranstaltung geltenden Schutzmaßnahmen.
  2. für Personen ohne Internetzugang telefonisch unter 02232 79-2405 (Herr J. Spenrath)
  3. die Stadt wird im Rahmen der Platzkapazitäten Teilnahmebestätigungen erteilen

Wichtig zum Infektionsschutz: zum Schutz aller Beteiligten ist die Vorlage eines bescheinigten negativen Schnelltests erforderlich. Vollständig geimpfte und Genesene werden negativ getesteten Personen gleich gestellt. Bitte lesen Sie dazu aufmerksam die detaillierten Infos der Anlage!

Die Verwaltung weist darauf hin, das eine kurzfristige Absage bei verschärften Schutzmaßnahmen aufgrund steigender Fallzahlen möglich ist.

Für das Beteiligungsverfahren ist seitens der Verwaltung zugesichert, dass eingehende Stellungnahmen der Brühler Bürgerinnen und Bürger abweichend von der Auslegungsfrist noch bis einschließlich 25.06.2021 in die Abwägung aufgenommen werden.
Bitte achten Sie auch auf Veröffentlichungen in der Presse.

Mit freundlichen Grüßen
Dorfgemeinschaft Brühl-Schwadorf
Der Vorstand

Kontakt: vorstand[at]schwadorfer-leben.de
Lars Berger, 1. Vorsitzender Pia Regh, 2. Vorsitzende
www.bruehl-schwadorf.de

Aktuelles

Informationen zu Corona:

Infos zu den geltenden Corona-Schutzverordnungen finden Sie unter www.bruehl.de/coronavirus

Home

Liebe Schwadorferinnen, Liebe Schwadorfer und Kids,

Eigentlich wollte ich einfach das Grußwort von der letzten Ausgabe nehmen und die Weihnachtsgruesse mit den Osterwuenschen austauschen, denn was soll man schreiben, wenn öffentliches und kulturelles Leben auf NULL gefahren ist. Die Sorgen und Nöte aber geblieben sind.

Danke an Alle, die in diesen Zeiten menschliche Wärme geben. Danke an Alle, die den Tag zwischen Home-Schooling, Arbeitsplatz, Familie und Kochherd verbringen, um den Kindern eine Zukunft zu geben.20210117 162223

Die Sternensinger sind der Start in das neue Jahr. Mit viel Phantasie konnte die kleine Schar von Sternensingern eine Botschaft “corona conform” überbringen und verteilen. Mit etwas gesundem Menschenverstand bekommt man einiges geregelt und an Ideen mangelt es kaum – Danke an Alle Mitwirkenden.

Normalerweise ist dieses Heft dem Karneval gewidmet und Traditionen sollte man pflegen. Schwadorf ist bekannt für seinen Straßen-Karneval bei Jung und Alt und deshalb schwelgen wir mit der IG Karneval in Erinnerungen, wie es mal war und wie es wieder sein könnte.IMG 20210216 WA0000

Während einige den Schnee genossen und dem Karneval entflohen, gab es kleine Gruppen die kleine familiäre Umzügen veranstalteten und den Karneval mit viel Liebe und Hingabe feierten. So fuhr auch wieder ein gruen-weisses Fahrrad mit Timm am Lenker durch das Dorf und entfachte auf dem Flechtenweg Karnevalsstimmung und ließ die Sorgen für ein paar Stunden verfliegen – Danke.KArneval

Kinder sind unsere Zukunft für Schwadorf. Die Kinder brauchen uns und wir brauchen die Kinder. Auch in diesem Heft ist etwas von Kindern für Kinder gemacht worden – nutzt bitte die Chance etwas vorzustellen oder zu teilen. Xanthia hat den ersten Schritt getan (Seite ). Aber bevor Ihr jetzt sofort blättert und das Wichtigste verpasst:

12.9.2021 – Kunst4derHaustuer : wie versprochen und angekündigt haben wir uns entschlossen in die nächste Runde zu gehen und damit Kunst/Kultur in und um Schwadorf zu unterstützen und gemeinsam zu feiern. Die Resonanz war sehr groß und jeder hatte viel Spaß und Freude - ein Ziel für dieses Jahr, worauf es sich lohnt, hinzuarbeiten und hinzufiebern (Seite ).

Schwadorfer stehen auf und setzen sich für etwas ein. Gerade die aktuellen großen Baugebiete stehen ganz im Zeichen von Veränderungen. Ein paar Gedanken und Ideen wollen wir gerne mit der Gemeinschaft in dieser Ausgabe teilen. In den Gesprächen im Sommer 2020 haben alle Gesprächsteilnehmer aus Politik und Verwaltung uns versprochen, dass wir eine bzw. zwei Bürgerveranstaltungen bekommen, wo informiert, dargestellt und diskutiert wird.

Sobald es die Lockerungen erlauben, wollen wir aber einen Stammtisch in der Kneipe versuchen zu etablieren um ein Ohr am Dorf/an der Dorfgemeinschaft zu haben. Genau – Ihr Alle seid die Dorfgemeinschaft, ich bin nur der “Majestix” des Vorstandes. Neben der Kirche, ist eine Kneipe ein zentraler Mittelpunkt des Dorfes. Danke an Alle, die der Kneipe in dieser Zeit die Treue gehalten haben. Es wäre schade, wenn man in ein paar Jahren nach Kommern fahren müsste, um den Kindern und Enkelkindern zu zeigen, wie eine gesellige Runde in einer Kneipe aussah.

Als ich diese Zeilen schrieb sind ein paar Lockerungen am Horizont sichtbar und viele werden Anlaufschwierigkeiten haben. So sind auch wir an unserem ersten Präsenz-Schultag zu spät gekommen – “Mensch Papa, warum hat der Wecker nicht geklingelt?” Um aber wieder in eine Normalität zurückzukommen, nehme ich diese morgendliche Hektik gerne jeden Tag in Kauf.Februar

In diesem Sinne, bleibt alle gesund, frohe Ostertage und den Kindern viel Spaß beim Suchen,

Euer Lars

(02232/950580 – laberger73[at]googlemail.com)

Neues aus dem Rathaus

In den letzten Monaten wurden einige auch Schwadorfer Bürger*innen betreffende Beschlüsse im Rat und Hauptausschuss gefasst:

Mit Wirkung zum 01.01.2021 wurden die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser, Straßenreinigung, Abfallbeseitigung und für das Friedhofs- und Bestattungswesen neu festgesetzt. Allen erhobenen Gebühren liegen verursachergerechte Kostenermittlungen zugrunde.

Die Gebührensatzungen finden Sie auf der Homepage der Stadt Brühl: www.bruehl.de

Der FC Schwadorf 1973 e.V. hat nach den Richtlinien der Sportförderung einen städtischen Zuschuss zu den Kosten für die Durchführung verschiedener Sanierungsmaßnahmen am Sportplatz Schwadorf erhalten.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Brühl Antje Cibura hat in einer Broschüre „Hilfe in allen Lebenslagen“ alle regionalen und kostenfreien Unterstützungsangebote zusammengestellt. Die informative Broschüre ist erhältlich im Büro der Gleichstellungsbeauftragten bei Daniela Di Niro, Telefon 79-3061 oder per mail anfordern: ddiniro@bruehl.de

Wegen der Corona bedingten Schließung von Kitas und Schulen werden Eltern die Elternbeiträge für Januar und Februar 2021 für die Betreuung ihrer Kinder in Kitas, Kindertagespflege und OGS erlassen. Für die Kunst- und Musikschule werden ab 01.02.2021 bis zum Ende der behördlich angeordneten Schulschließungen keine Unterrichtsgebühren in Rechnung gestellt.

Der Rat der Brühl entsendet als Vertretung in die Verbandsversammlung des Wasser- und Bodenverband Dickopsbach Michael Schulz (Leiter Fachbereich Tiefbau und Infrastruktur) als ordentliches Mitglied sowie Marcus Venghaus, SPD, zum stellvertretenden Mitglied.

Die Vorlage zum Bebauungsplan - 5.10 An der Schallenburg – wurde wegen der Klärung rechtlicher Fragen von der Tagesordnung der Ratssitzung vom 01.03.2021 genommen. Der Auslegungsbeschluss soll am 25. März. 2020 in der Sitzung des Planungsausschusses gefasst werden. Infos zum aktuellen Planungsstand können unter www.bruehl.de/ratsinformationssystem eingesehen werden. Bei Fragen können Sie sich auch an die beiden Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Lars Berger und Pia Regh wenden.Poller Schallenburg 2

Vor einigen Wochen wurden An der Schallenburg entlang des Bachlaufs mehrere Begrenzungssteine, durch Fremdeinwirkung umgestoßen. Um die Steine dauerhaft wieder einsetzen zu können, werden für die alten Steine spezielle Metallhalter/ Metallfüße hergestellt. Diese werden in ein tief zu grabendes Fundament gesetzt, um die nahezu 4 Zentner schweren Steine darin wieder aufzustellen. Danach dürften die Steine nicht mehr umzustoßen sein. Diese Maßnahme ist in jedweder Hinsicht sehr aufwändig - jedoch für das optische Erscheinungsbild rund um die denkmalgeschützte Schallenburg unumgänglich.

Wegen Pilzbefall werden alle Blutpflaumen in der Weiherhofstraße in den nächsten 2-3 Jahre zu ersetzen sein. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sind erste Fällungen bereits erfolgt. Eine sukzessive Nachpflanzung mit schmalkronigen Stadtbäumen ist ab Herbst 2021 eingeplant.

Dorfgemeinschaft Schwadorf

Pia Regh, 2. Vorsitzende

Kurz & bündig

30 auf der Bonnstrasse

30Viele Anwohner der Bonnstraße wünschten sich eine Temporeduktion auf 30 km/h. Die Stadt und der Kreis arbeiten aktuell an einer Lösung für unsere Sicherheit. Wir bleiben dran.

Lars 1. Vorsitzender

Vorsicht auf Gehwegen

Fussgaenger und Radfahrer

Für die Anwohner der Bonnstraße ist es täglich eine besondere Herausforderung, von Ihren Grundstücken auf den Bürgersteig zu treten und sich dort aufzuhalten. So ist es in der letzten Zeit vermehrt zu unschönen Begegnungen zwischen Fußgängern/ Anwohnern und Radfahrern gekommen. Denn mancher Radfahrer ist hier viel zu schnell unterwegs und manche verhalten sich rücksichtslos. Weisen Bürger*innen auf die geltenden Verkehrsregeln hin, werden sie auch schon mal beschimpft. Die Bonnstraße durch Schwadorf ist mit dem blauen Schild „Fußweg“ und dem Zusatz „Radverkehr frei“ gekennzeichnet. Radfahrende können sich aussuchen, ob sie mit dem Fahrrad die Fahrbahn oder den Gehweg nutzen mögen. Wird der Gehweg genutzt, dürfen Radfahrende nur Schrittgeschwindigkeit (5-7km/h) fahren und müssen besondere Rücksicht auf die Fußgänger nehmen. Ggfs. müssen Radfahrende sogar anhalten, wenn Zufußgehende andernfalls gefährdet oder behindert werden könnten.

Daher appellieren wir an alle Radfahrer: wer schnell unterwegs sein will, der benutze die Straße - wer den Gehweg der Bonnstraße nutzt, verhalte sich mit Umsicht.

Pia Regh, 2. Vorsitzende

Verkehrszeichen: 239 Gehweg

Zusatzzeichen 1022-10 – Radverkehr frei

Neue SitzbankIkurz bndig neue Sitzbank 5786

Vor wenigen Wochen wurden auf dem Spazierweg entlang des Geildorfer Baches und der Autobahn 553 die Wurzelwerfrungen entfernt. Dort lässt sich jetzt wieder sicher Fahrrad fahren. Nun ist auch die berüchtigte „Liliputaner-Bank“ ausgetauscht worden. Über die neue Sitzbank freuen sich junge und ältere Spaziergänger – die Bank wird bereits rege genutzt.

Pia Regh, 2. Vorsitzende

Diebstahl in unserer Pfarrkirche

Beim Leeren der Opferstöcke in der Pfarrkirche St. Severin stellten die ehrenamtlichen Pfarrgemeindemitglieder fest, dass wieder versucht wurde, Geld zu stehlen. Dies sei in der letzten Zeit des Öfteren vorgekommen. Ob die Diebe Erfolg hatten, könne man nicht sagen, berichtet Renate Siemann, die sich um die Belange der Pfarrgemeinde kümmert. Sie bittet die Anwohner um erhöhte Aufmerksamkeit, wenn auffällige Personen sich um die Kirche aufhalten.

Pia Regh, Redaktions-Team

Aufruf Newsletter

Um schnell Informationen im Dorf zu verteilen, wollen wir dieses Jahr zusätzlich zu dem Schwadorfer Leben auch einen Newsletter ins Leben rufen, der wichtige Informationen und Ankündigungen auch zwischendurch unter das Volk bringt. Dazu brauchen wir aber Euch, denn an wen sollen wir es schicken und die Flaschenpost im Dickopsbach findet keiner. Bitte meldet Euch unter vorstand[at]schwadorfer-leben.de an, auch wenn Ihr es schon mal vor Jahren gemacht habt. Die Daten werden nur intern gespeichert und für die Verteilung von Informationen an die Dorfgemeinschaft (das seid Ihr) genutzt.

Lars (1. Vorsitzender)

Kunst vor der Haustür

soweit es in diesem Jahr möglich ist, wird es wieder die Aktion „Kunst vor der Haustür“ geben. Vorgesehen ist die Veranstaltung für den 12. Sept. 2021. Alle, die gerne mitmachen möchten, können ihre Anmeldung unverbindlich unter: vorstand[at]schwadorfer-leben.de einreichen oder sich telefonisch bei Elisabeth Schroeder 02232/3350 anmelden.

Rasselbande Alaaf !!!

Die Schwadorfer Kita Rasselbande machte das Beste aus der jecken Jahreszeit - trotz Pandemie. Auch in diesem Jahr wollten die Kindergartenkinder der Rasselbande Karneval feiern. Vor den jecken Tagen haben die Kinder fleißig gebastelt und die Kita-Fenster kunterbunt geschmückt. Weiberfastnacht gab es dann ein Karnevalsfrühstück, dass die Kinder selbst gestalten durften. Natürlich wurde sich dafür verkleidet. Anschließend startete die kita-interne Karnevalsparty bei der getanzt und mitgesungen werden durfte. Der kleine Rasselbanden-Karnevalszug lief kurz durch Schwadorf zu bekannten Familien und warf ein paar Kamelle - natürlich corona-konform mit entsprechendem Abstand.

Der Öffentlichkeitsarbeit-Ausschuss

der Elterninitiative Rasselbande e.V.

Die Zukunft Schwadorfs: Bringt euch ein!

Im Vorfeld der Sitzung des Rates der Stadt Brühl vom 1. März 2021 habe ich mich mit einer E-Mail an Bürgermeister Dieter Freytag und die Schwadorfer Vertreter im Rat der Stadt Brühl gewandt. Warum? Auf der Tagesordnung stand abermals das mögliche neue Baugebiet an der Schallenburg. Ich wollte mir nicht im Nachhinein sagen müssen: Hättest du doch mal deinen Mund aufgemacht. Das mögliche neue Baugebiet würde den Charakter unseres Dorfes aus meiner Sicht sehr verändern. Die eigene Meinung in der Familie oder in der Nachbarschaft zu äußern, reicht nicht aus. Die politisch Verantwortlichen, die sich für unser Dorf und unsere Stadt engagieren, sind auf die Meinungen der Menschen vor Ort angewiesen, um sinnvolle und ausgewogene Entscheidungen treffen zu können. Die schweigende Mehrheit wird nicht gehört. Schwadorf wächst gerade stark. Dies betrifft das Baugebiet „Unter dem Dorf“ und die neuen Häuser an der Sechtemer Straße in Richtung Sportplatz. Veränderungen sind immer eine Chance, auch wenn viele aus reiner Gewohnheit zunächst einmal alles so lassen wollen, wie es ist. Dazu zähle ich mich ausdrücklich nicht. Schwadorf ist kein Freilichtmuseum. Brühl ist eine wachsende Stadt und muss mit dem Wohndruck umgehen. Die bis jetzt vorgesehene Art und das Ausmaß der Bebauung im möglichen neuen Baugebiet an der Schallenburg passen aus meiner Sicht allerdings nicht zum bisherigen Ortsbild. Schwadorf ist ein gewachsener Ort mit individueller Bebauung, ob man die Häuser im Einzelnen mag oder auch nicht. Zudem würde die Einwohnerzahl abermals sehr deutlich steigen. Eine Entwicklung, mit der eine Dorfgemeinschaft mithalten muss. Dass dies gelingen kann, halte ich angesichts der Dimension und der konkreten Gestaltung der Häuser für fraglich. Ich fände es richtig, zunächst über die Zukunft unseres Ortes insgesamt zu sprechen, bevor man mit einem weiteren großen Neubaugebiet an der Schallenburg Fakten schafft. Zunächst müsste die Diskussion über den neuen Flächennutzungsplan geführt werden, der die Entwicklung der nächsten Jahre vorgibt, statt den bestehenden scheibchenweise zu ändern. In den ersten Entwürfen des neuen Flächennutzungsplanes waren Potenzialflächen enthalten, die die Fläche von Schwadorf nach Augenmaß verdoppeln würde. Folgende Fragen sollten mit den Schwadorferinnen und Schwadorfern beantwortet werden: Welche potenziellen Flächen sollen entwickelt werden? Welche Perspektive hat Schwadorf in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren? Auf welche Bevölkerungszahl zielen die Planungen ab? Welche Infrastruktur braucht der Ort? Wo gehen die Kinder in Schule und Kindergarten? Wo entstehen Orte der Begegnung und Spielplätze? Wo bleiben Freiflächen erhalten? Soll Schwadorf weiter seinen dörflichen Charakter und sein Alleinstellungsmerkmal in Brühl behalten oder die Entwicklung beispielsweise von Badorf nehmen, das aus meiner Sicht seinen Charakter radikal verändert? Gibt es Raum für gewerbliche Nutzungen? Wie lassen sich Wohnen und Arbeiten verbinden? Welche Auswirkungen hat die heranrückende Kiesgrube? Eine intensive Bürgerbeteiligung - am besten mit externer Moderation - zu diesen Fragen wäre erforderlich. Ein Zeitdruck für schnelle Beschlüsse besteht aus meiner Sicht nicht. Dass der Ort auch ohne neue Baugebiete lebt, zeigt die Entwicklung z. B. auf der Weiherhofstraße. Hier sind in den vergangenen Jahren viele junge Familien und Alleinerziehende in Bestandsimmobilien gezogen und hauchen der Straße neues Leben ein. Auch wir haben das Haus meiner Schwiegereltern übernommen. Die Gemeinschaft mit den älteren Nachbarn funktioniert hervorragend. Der Engpass ist zum Teil eher das fehlende Angebot an altersgerechten Wohnungen in Brühl, so dass die älteren Einwohner/innen an ihren Immobilien festhalten. 20210303 165725

Zu den überarbeiteten Planungsunterlagen habe ich folgende konkrete Anregungen gemacht: 

  • Verzicht auf die Änderungen des Flächennutzungsplanes und entsprechende Reduzierung der Bebauung. 
  • Freifläche (z. B. Freizeitwiese, Streuobstwiese, Spielplatz oder auch Außengelände des Kindergartens) bis hinter die Gärten der ersten Häuser der Lindenstraße. So würde das Entree des Ortes mit Strauchshof und Schallenburg erhalten bleiben. Zudem bliebe die Straßenkreuzung übersichtlicher. Der Eingriff in das Ortsbild wäre deutlich abgeschwächt. Nur den schmalen Streifen mit Wegkreuz und Sitzbänken zu erhalten, reicht nicht. 
  • Die Geschosshöhe sollte weiter reduziert werden, d. h. auf maximal zwei Etagen plus Dachgeschoss. 
  • Keine Neubaugebiet ohne Zufahrt zur Bonnstraße für Autos und Motorräder. Der Anschluss für Radfahrer und Fußgänger reicht nicht. 
  • Begegnungsmöglichkeiten für Jugendliche (Skatepark, Basketballplatz etc.)
  • Verbesserung der Querungsmöglichkeiten der Bonnstraße für Fußgänger und Radfahrer 

Dies ist meine Meinung. Es gibt viele andere gute Argumente in die eine oder andere Richtung. Wie ist Ihre Meinung? Machen Sie sich bemerkbar, im Rahmen der formalen Beteiligungsverfahren, bei der Dorfgemeinschaft oder bei Ihren Vertreterinnen und Vertretern im Rat der Stadt Brühl. Unser Schwadorf sollte es Ihnen wert sein.

Thorsten Zimmermann

Fastenaktion der katholischen Messdienerinnen und Messdiener in BrühlFastenaktion 1

In diesem Jahr haben wir, die Brühler Ministrantinnen und Ministranten uns für die Fastenzeit etwas Besonderes überlegt: Anstelle in den knapp sieben Wochen vor Ostern „einfach“ auf etwas zu verzichten, haben wir gemeinsam eine Sammelaktion für die Brühler Tafel gestartet. Der etwas anderen Karnevals-Session geschuldet, wurden dieses Jahr keine Kamelle geworfen, so dass auch die vielen Süßigkeiten-Spenden an die Brühler Tafel nach Karneval entfielen.
Um den Menschen, die auf die Hilfe der Brühler Tafel angewiesen sind in unserer Stadt trotzdem eine Freude bereiten zu können, organisierten wir deshalb die Aktion: „Statt 7 Wochen ohne Tafel, 7 Wochen für die Tafel“
So standen vom 17. Februar bis zum 02. April Sammelkisten in jeder Kirche Brühls, die mit haltbaren Lebensmitteln wie Zucker, Nudeln, Reis, Konserven, Marmeladen und vielem mehr gefüllt wurden. Viele Gemeindemitglieder beteiligten sich an der Aktion und spendeten große Mengen an Lebensmitteln. Bereits nach der ersten Woche konnten wir der Brühler Tafel eine ganze Pkw-Ladung an Lebensmitteln übergeben – die Freunde war auf beiden Seiten sehr groß! Wir möchten uns bei allen, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben ganz herzlich bedanken!Fastenaktion 0

Jakob Münch

für die die Messdienerinnen und Messdiener der katholischen Kirche in Brühl

Liebe Kids aus Schwadorf, mein Name ist Xanthia und ich will euch heute mal eines meiner Lieblingsbücher vorstellen.Xanthia Luna

Das Buch hat den Namen “Ein Fliegenpilz im Erdbeerkleid” (ISBN 978-3-8251-5183-6) von Arne Ulbricht. Das Buch dreht sich um Luna. Luna ist 7 Jahre alt. Es erzählt eine nicht ungewöhnliche Geschichte, in der sich bestimmt viele junge Leser aber auch Eltern wiederfinden können. Luna lebt mit ihrer Familie in Wuppertal. Papa arbeitet von zu Hause und ist derjenige, der für Luna da ist. Mama arbeitet sehr viel und ist sehr oft auf Geschäftsreise. Luna hätte gerne, dass Mama und Papa viel mehr Zeit für sie haben, aber wie könnte man mehr Aufmerksamkeit bekommen – Handy verstecken? Mir hat das Buch sehr gefallen, weil es mich an meine Familie erinnert. Ich habe viel gelacht, aber manchmal war ich auch traurig und dachte, dass ich irgendwie Luna sehr gut kenne und verstehe. Die vielen kleinen Zeichnungen helfen bei der Phantasie. Selbst Papa griff zu dem Buch (wegen den Bildern) und wir hatten viel Spaß beim Vorlesen. Ich habe Arne und seine Tochter letztes Jahr getroffen. Sie heißt leider nicht Luna, aber könnte es sein. Wenn ihr auch etwas vorstellen oder sagen wollt, meldet euch einfach unter 02232/950580 oder bei Papa (laberger73[at]googlemail.com).

Eure Xanthia

Singen verbindet – Chor Aufbruch macht weiter

Wie kann das Singen in Gemeinschaft in der Pandemie gelingen? Der Chor Aufbruch hat in den letzten Monaten vieles ausprobiert: Wir trafen uns in privaten Gärten, kurzzeitig in der Kirche St. Severin, auch im Saal der Gaststätte Kuhl in Badorf. Doch letztlich setzte der Lockdown dem Präsenzsingen ein Ende. Jetzt machen wir digital weiter: Natürlich hat das mit gewohntem Chorgesang wenig zu tun. Aber unsere Chorleiterin Rebekka Zastrow motiviert uns über den Bildschirm immer wieder. Zwar singt jede/r für sich, aber wir hören und sehen Rebekka Klavier spielen und vorsingen, abwechselnd in Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Stimme. Dieses „Online-Miteinander“ verbindet uns jetzt, auch über Ländergrenzen hinweg. Denn Rebekka dirigiert momentan studienbedingt in Mailand. Derzeit übernimmt Felix Läpple, der in Köln Gesang studiert, die Proben. Ab und an schaltet Rebekka sich dazu. Wer weiß, vielleicht singen wir den irischen Segensgruß mit der Zeile „bis wir uns wiedersehen“ demnächst auf Italienisch. Neugierig geworden? Dann lest doch den vollständigen Artikel auf unserer Homepage: chor-aufbruch.jimdofree.com.

Astrid Sievers, Regina und Rainer Matthaei

Eine gute Mahlzeit hält Leib und Seele zusammen!Mittagessen in Schwadorf 121152 2

Jeder, der mittags gerne eine warme Mahlzeit haben möchte und selbst nicht die Kraft oder Lust zum Kochen hat oder aufgrund von Homeoffice und Homeschooling beim besten Willen nicht die Zeit fürs Kochen aufbringen kann, darf sich mittwochs, samstags und sonntags trotzdem auf ein leckeres Mittagessen freuen! Wie geht das? Auf ihrem Roller liefert Annemie Recht jene Speisen aus, die Monika Drees zuvor frisch zubereitet hat. Angeboten wird Hausmannskost und genau wie zuhause: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! Natürlich werden auch wie bei Mama, Wünsche und Vorlieben in gewissem Rahmen berücksichtigt. Das dreigängige Essen kostet 11,50 € und ist reichlich bemessen.Annemies strahlendes Lachen und die lieben Worte gibt es kostenlos dazu. Und falls Annemie verhindert ist, dann hilft Hans-Josef Buhs sehr gerne aus, ebenso freundlich und hilfsbereit.

Bestellen können Sie das Mittagessen beim Gasthof Krayer, Bonnstraße 440 – Telefon 02232/56 94 65.

Guten Appetit!

Elisabeth Schroeder

FC Schwadorf InformationenIMG 3347

Auf eine schwere Geduldsprobe werden alle Sportler und Trainer weiterhin wegen der Corona Epidemie gestellt. Ob Jung oder Alt, die Mitglieder und Sportler vermissen den gemeinsamen Sport und die Gemeinschaft in ihrem Verein FC Schwadorf. Wir hoffen nun auf eine positive und schnelle Entwicklung, in Verbindung mit den nun stattfindenden Impfungen und Schnelltests, die uns hoffentlich ein wenig in die „Normalität“ zurückbringen werden. Leider mussten wir unsere Renovierung und „Bautätigkeiten“ in den letzten Monaten am Vereinsheim einstellen und warten auch hier auf die Möglichkeit mit Sicherheit für die Gesundheit der Helfer weiter machen zu können.

Neuigkeiten gibt es bezgl. des Kunstrasenplatzes in Schwadorf. Dieser wird nun in den nächsten Monaten einen neuen Belag erhalten und so auch wieder ohne starken Abrieb der „Kunststoffhalme“ benutzt werden können. Hier gibt es nun in den nächsten Wochen genaue Termine, die wir dann gerne mitteilen werden. Keiner hatte sich vor einem Jahr so eine Situation bedingt durch Corona vorstellen können und wir möchten uns bei allen Mitgliedern und Freunden für die „Ruhe“ und auch „Verständnis“ der Situation beim FC Schwadorf bedanken. Wir, beim FC Schwadorf können es kaum erwarten, Euch alle hoffentlich bald wieder zu sehen und gemeinsam Sport und Freundschaften und Bekanntschaften in unserem Dorf zu leben.

Für den Vorstand

Georg Kowalewski

Josef-Burfeid-WegJBWeg

Der Vorstand der Dorfgemeinschaft Schwadorf freut sich, dass der Rat der Stadt Brühl bereits im August 2020 dem Anliegen, eine Straße im Neubaugebiet „An Hornsgarten“ nach dem Schwadorfer Heimatforscher Josef Burfeid zu benennen, gefolgt ist. Der in Schwadorf geborene Josef Burfeid hat über viele Jahrzehnte zu Schwadorfer Geschichte in Archiven recherchiert und Ereignisse des Dorfes dokumentiert. 1993 erschien die Publikation „Suaventhorp – Zwesche Dreesch und Fläch“. Den Schwadorfern präsentierte er seine Dokumente und sein Wissen in einigen gut besuchten Ausstellungen, so auch im Festjahr 2009 anlässlich des Jubiläums „900 Jahre Schwadorf“. Für dieses Ereignis war es ihm gelungen, die Schenkungs- und Gründungsurkunde aus dem Jahre 1109 im Historischen Archiv des Erzbistums Köln ausfindig zu machen und eine Ablichtung zu erhalten. Kurz vor seinem Tod übergab Josef Burfeid sein Archiv der Stadt Brühl. Der Stadtarchivar Alexander Enitus würdigt die Sammlung alslokalhistorisch besonders relevant. Alleine aufgrund des Umfangs und der Vielseitigkeit der Sammlung (Sammlung, Zusammenstellung, Ahnenforschung, Ausstellungsdokumentationen u.v.m.) sei ein ganz hervorragendes Kompendium zur Schwadorfer Ortsgeschichte entstanden, das die Bestände des Stadtarchivs in besonderem Maße ergänzt. Es wird der Stichweg östlich der Straße „An Hornsgarten“ zum „Josef-BurfeidWeg“ benannt.

Pia Regh, 2. Vorsitzende
 
TotengedenkenIMG 5795 ausschnitt

Lieselotte Olligschläger 12.12.20

Kurt Pinkawa 12.12.20

Johannes Krausen 15.12.20

Gerhard Kayser 15.12.20

Hubert Schmitz, 14. 01. 2021

Martha Britz, 21. 01. 2021

Dr. Helene Katrinák, Walbröhl, 8. 02. 2021

 

Engagierte Schwadorfer Kinder

Im vergangenen Jahr haben wir mitunter schmerzlich bemerkt, wie sehr wir eine lebendige Gemeinschaft, persönliche Freiräume und menschliche Kontakte benötigen. Viele Schwadorfer Kinder haben uns mit ihrem Engagement gezeigt, was trotz schwieriger Umstände alles möglich ist.

Den Auftakt zum Jahresanfang gestalten traditionell die Sternsinger. In diesem Jahr gingen sie in abgewandelter Form als Bote von Haustür zu Haustür und überraschten das Dorf zudem mit einer eigenen Videobotschaft.aktive Schwadorfer Kinder ChromeIm September 2020 präsentierten uns die Jungen und Mädchen ihr großes Können bei“ Kunst vor der Haustür“. An dieser Stelle nochmals: Herzlichen Dank für Euer Üben der Musikstücke und die gelungenen Präsentationen.IMG 2216Der 3. Advent 2020 war gleichzeitig der Festtag der hl. Lucia. Auch in unserem Dorf war die „Lichterkönigin“ mit ihren Begleiter*innen unterwegs. Aufgrund der Corona-Beschränkungen hatte die Dorfgemeinschaft dieses kleine Event nicht angekündigt. Gleichwohl hatten die Beteiligen sowie die im Dorf flanierenden Abendspaziergänger sehr viel Freude.aktive Schwadorfer Kinder In unseren Dank möchten wir aber auch die Messdiener und die Pfadfinder einschließen, die seit März 2020 ihre Dienste nicht mehr ausüben dürfen, sei es in der Kirche oder auch im Rahmen des Dorffestes. Ein Dankeschön auch an die Kinder und Jugendlichen, die in den Vorjahren beim Frühjahrsputz der öffentlichen Flächen stets aktiv dabei waren und an die Kindergartenkinder, die den sehr schönen Tannenbaumschmuck gebastelt haben.

Schwadorf darf stolz sein auf seine hilfsbereiten und füreinander einstehenden Kinder und Jugendlichen. 

Elisabeth Schroeder

Kaspar, Melchior und Balthasar brachten den Segen unkonventionell

Die Sternsinger*innen konnten nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen, um für Kinder in Not zu sammeln. Sie trafen sich daher virtuell und sendeten von dort einen Gruß an alle in Schwadorf und darüber hinaus. Diesen Gruß könnt ihr hier noch einmal sehen: https://t1p.de/SternsingerInnenSchwadorf2021. Im Januar zog je ein König begleitet von seinen Eltern durch das Dorf und brachte die Segensaufkleber in alle Briefkästen von Schwadorf. Für Ihre großzügigen Spenden möchten wir uns hier herzlich bei Ihnen bedanken.

Einige Segensaufkleber können auch noch in der Kirche abgeholt werden. Für nächstes Jahr hoffen wir sehr, dass die Sternsinger in gewohnter Tradition von Haustür zu Haustür ziehen können.  Dies wird voraussichtlich am 8./9.1.2022 sein.

Iris Wältermann

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Feytag, sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrter Vorstand der Dorfgemeinschaft Schwadorf,20210303 170535

Schwadorf wächst und diese Tatsache an sich ist in unseren Augen längst überfällig und ein Segen für dieses Dorf, das schon zu viele Menschen und damit auch (Dorf-)Leben verloren hat. Die Liste der Vereine, die Schwadorf nicht mehr hat, ist wahrscheinlich länger als die der Vereine, die es noch gibt. Das über die Art und Weise, wie Schwadorf wächst, gestritten wird und es über Ort, Umfang und Ausgestaltung eines neuen Wohngebietes nie einen 100-prozentigen Konsens geben wird, gehört wohl leider auch zu jedem Bebauungsplan dazu. In diesem Brief soll es daher ganz bewusst nicht um Baurechtliches gehen – wir hoffen, die Stadt Brühl wird hier einen guten Weg finden –, sondern vielmehr um all die Menschen, die schon bald gemeinsam in Schwadorf leben werden. 40 % – so viel wird Schwadorf am Ende der Bautätigkeiten ungefähr gewachsen sein. 40 % Wachstum innerhalb weniger Jahre. 40 %, das sind über 600 Menschen, die in naher Zukunft nach Schwadorf ziehen werden. Diese Menschen in das Dorfleben zu integrieren, damit das Dorf und seine alten und neuen Bewohner*innen zukünftig voneinander profitieren können, sollte unbedingt in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Wie die Erfahrung zeigt, wird diese Integration nicht von allein geschehen und sollte sie verpasst werden, werden wir keine zweite Chance erhalten. Schwadorf hat eine Herausforderung: Wer sich in Schwadorf vernetzen möchte, hat nicht viele Optionen. Im Grunde genommen gibt es 3 Alternativen: die Wirtschaft „Krayer“, die Kirchengemeinde St. Severin und den FC Schwadorf. Die Gaststätte „Krayer“ verfolgt als Unternehmen das Ziel, Gewinne zu erwirtschaften – wer sich dort trifft, konsumiert. Die Kirche kann nicht losgelöst vom Glauben betrachtet werden – wer sich dort trifft, setzt auch immer ein Glaubensstatement; darüber hinaus beschränkt sich das Angebot der Kirche inzwischen nur noch auf Gottesdienste. Der FC Schwadorf ist ein Sportverein und in der Hauptsache seinen Mitgliedern verpflichtet – wer sich hier trifft, bringt Interesse am Sport mit, das sich in diesem Fall aber vor allen Dingen auf den Fußball beschränken muss. Einen Treffpunkt mit vielseitigen Angeboten, der weder primär Gewinne erzielen muss noch an eine Religion oder an ein spezielles Interesse gebunden ist, gibt es in Schwadorf nicht. Es gibt auch keine Orte der spontanen Zusammenkunft, z. B. beim Bäcker, am Kiosk, beim Arzt, beim Frisör, bei der Post, in der Bank oder beim Warten auf den Bus. Denn: nichts davon gibt es in Schwadorf! Es ist wahrscheinlicher, dass Sie Ihre Nachbarn beim Edeka in Walberberg treffen als an einem Ort der (zufälligen) Begegnung in Schwadorf. Wagt man einen Blick in die Zukunft, werden die Treffpunkte eher weniger als mehr: Die Kirche verliert Jahr für Jahr an Bedeutung und der Altersschnitt bei den sonntäglichen Messen lässt nicht darauf hoffen, dass die Kirche in Schwadorf von einer jungen Generation gläubiger Christ*innen in eine neue Zukunft getragen wird. Die Gaststätte Krayer, von den Wirtsleuten Monika und Thorsten Drees mit Herzblut und Einsatz geführt und tief in die Strukturen des Dorfes integriert, wird früher oder später aufwendig saniert werden müssen. Ob der Besitzer des Krayers gewillt ist, diese Sanierung zu stemmen oder auf dem etwa 900 m2 großen Grundstück nicht lieber ein Wohngebäude errichtet/errichten lässt, ist unklar. Aus wirtschaftlicher Perspektive dürfte eine Wohnbebauung wohl die Alternative der Wahl sein. Eine geplante Ladenzeile im angedachten Altenwohnheim (Bebauungsplan: „Östlich Lindenstraße, westlich An der Schallenburg“), ein Ort, an dem man sich zufällig hätte treffen und ein Schwätzchen hätte halten können, wird nun nicht realisiert. Wer zukünftig in Schwadorf wohnt, verlässt es dann in der Regel, um zu arbeiten, er verlässt es, um einzukaufen, er verlässt es, um Essen zu gehen und Freunde zu treffen, er verlässt, es um Kultur zu erleben, und er verlässt es, um überhaupt etwas erleben zu können. Das Dorf lässt ihm oder ihr im Grunde auch keine andere Wahl. Das Dorf ist aber nicht chancenlos, es bietet sich, mitten im Ort, die Möglichkeit den Schwadorfer*innen eine eigene Heimat zu geben. Die Kita Rasselbande wird die „Alte Schule“ (sehr wahrscheinlich) zugunsten eines Neubaus im Neubaugebiet „Östlich Lindenstraße, westlich An der Schallenburg“ verlassen. Die „Alte Schule“ liegt auf einem knapp 3.500 m2 großen Areal (Schulhof, KitaGarten, Wiese am Denkmal, Bolzplatz, freies Grundstück zwischen Bolzplatz und Pfarrhaus) mitten im Dorf. Das gesamte Areal gehört der Stadt Brühl. Dieses Areal kann zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Schwadorf werden. Die „Alte Schule“ kann zu einem Dorfzentrum mit Veranstaltungsund Bewegungsräumen umgebaut werden. Kleinkindergruppen, Senior*innen, Bewegungstherapie, Geburtstage, Taufen, Trauerfeiern, das Dorf hätte einen zentralen Ort, an dem seine Bürger*innen ihren Hobbys nachgehen und ihre Feste feiern könnten. Die Wirtschaftsräume unterhalb der Arkaden böten einer kleinen Ladenzeile Platz, eine Paketstation der DHL könnte dort ebenfalls unterkommen, um den Lieferverkehr in Schwadorf zu entlasten und zu bündeln. Im jetzigen Kita-Garten könnte der alte Park wieder entstehen, der dort vor der Eröffnung der Rasselbande lag. Das Gefallenendenkmal könnte in diesen Park integriert werden. Eine lebendige Erinnerungskultur lebt von der Auseinandersetzung mit der Geschichte, das bloße, unkommentierte Denkmal kann diese Aufgabe nicht leisten. IMG 3614Der Bolzplatz und die angrenzende Brachfläche könnten in einen Ort verwandelt werden, der alle Altersgruppen sportlich anspricht. Installieren wir Outdoorsportgeräte, legen wir ein paar Boulebahnen an, schaffen wir noch ein paar Spielgeräte für Kleinkinder an und wir haben einen Ort geschaffen, an dem Generationen nebeneinander und miteinander Spaß am Spiel und Sport haben werden. Dieses mögliche Projekt, angestoßen von der Politik, verfolgt und begleitet von einem professionellen Quartiersmanagement, getragen, realisiert und umgesetzt mit der Unterstützung aller Schwadorfer*innen, was könnte die 600 „Neuen“ mit den 1.600 „Alten“ denn besser und nachhaltiger zusammenbringen als ein solches Projekt?! Lassen Sie uns diese Chance nutzen und vermeiden, Schwadorf zu einer Ansammlung von Häusern zu machen, die zwar alle einen tollen Bodenrichtwert haben, seinen Bewohner*innen in ein paar Jahren ansonsten aber nicht mehr viel zu bieten haben. Lassen Sie uns versuchen, das historisch gewachsene Dorfleben mit den neuen Anforderungen des Lebensalltags vieler Familien in Einklang zu bringen. Lassen Sie uns die Schwadorfer Geschichte bewahren, aber zeitgleich ein neues Kapitel aufschlagen. Über eine Rückmeldung zu unseren Gedanken würden wir uns freuen und stehen selbstverständlich jederzeit für Gespräche zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus Schwadorf

Sven Batta Oberstraße 48
svenbatta@ gmail.com
Elmar Dahmen An der Schallenburg 8
elmar-dahmen@ gmx.de

 

Schwadorf, die Perle im Süden Brühls...DenkMal BruehlOrtsschild Schwadorf

...so lautet der Slogan der Dorfgemeinschaft bis heute. Und auch das Logo dieser Ausgabe des Schwadorfer Lebens zeigt die Schallenburg als Wahrzeichen unseres Ortsteils. Sie ist nicht nur Zeitzeuge, sondern ein beliebtes Ausflugsziel für viele Brühler Bürger*innen. Jetzt in Corona-Zeiten ist die Zahl der Spaziergänger, Radler und Jogger nochmal stark gestiegen. Das zeigt uns, wie wichtig es ist, weiter und beharrlich dazu aufzurufen, nicht leichtfertig mit dem kulturellen Erbe unseres Ortes umzugehen. Unser Vorschlag für ein Willkom-mensschild ist eine Mahnung an die Verantwortlichen, die Bauwut zu stoppen. Bis heute wurden die Einwände der Bürgerschaft und der Denkmal-behörden seitens der Stadt nicht wirklich berücksichtigt. Gestalten Sie die Zukunft Schwadorfs mit! Gemeinsam können wir etwas bewegen!

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