Wie wollen wir in Schwadorf in Zukunft leben?

Dieses Jahr scheint ein neues Hitze- und Dürrerekordjahr zu werden und die Flutkatastrophe vom letzten Jahr haben wir auch alle nicht vergessen. Wir sind Wetterextremen ausgesetzt, unser Lebensraum wird überschwemmt oder vertrocknet und wir brauchen dringender denn je Anbauflächen für unsere Grundnahrungsmittel, Konzepte, um ein weiteres Ansteigen der Temperaturen zu verhindern, um Feuchtigkeit in unseren Böden zu speichern und um Flächen für Flutereignisse vorzuhalten.

Neue Versiegelung von diesen wertvollen Flächen steht den neuen Herausforderungen diametral entgegen, aber trotzdem wird in Schwadorf weiter gebaut, als wenn es kein Morgen gäbe. Das wird Einfluss auf unser Mikroklima haben: mehr Beton bedeutet höhere Temperaturen, mehr Dürre und weniger Fläche zur Speicherung von Regenwasser oder Aufnahme von Hochwassern.

Ich wünsche mir, dass die Wohnraumbedarfsanalyse von 2017 dringend überarbeitet wird und die Ereignisse der letzten Jahre in den Flächennutzungsplan eingeflossen wären. In Anbetracht des offensichtlichen Klimawandels scheinen mir beide rückwärtsgewandt und komplett veraltet und überholt.

Deshalb ist der geplante Schwadorfer Zukunftsworkshop dringend notwendig und wichtig.

Wie wollen wir leben?

Tanja Dähnhard

Blumen

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